Auswertung des bisherigen Seminarverlaufs

Liebe Seminarteilnehmer,

nach reichlich 3 Wochen unseres gemeinsamen Seminars ist es langsam an der Zeit, eine kurze Zwischenbilanz zu ziehen.

Was eure Arbeitsergebnisse aus den ersten Wochen angeht, kann man nur sagen: Hut ab! Ihr habt hervorragend gearbeitet.

Anmerkung: Wir fänden es super, wenn ihr die Punkte, die ihr bei euren Weblog-Analysen für die Checkliste herausgearbeitet habt, auch in den Gruppenblogs umsetzt. Irgendwie ist es ja ebenfalls unterrichtsbegleitend 😉

Die meisten haben bereits einen routinierten Umgang mit Weblogs entwickelt. Die anfänglichen Schwierigkeiten haben sich schon fast in Wohlgefallen aufgelöst. Dabei habt ihr scheinbar von verschiedenen Stellen Hilfe erhalten: von Telefon-Jokern, einer kommentierwütigen Seminarleiterin 😉 oder einem mürrischen real-life Seminarleiter, Gruppenmitgliedern, Wikis usw.

Wir wollten an dieser Stelle nochmals betonen: Wenn ihr eine Frage habt, wie dieses oder jenes funktioniert, dann stellt sie einfach. Nur so können wir oder eure Gruppenmiglieder wissen, wo die Probleme liegen – und diese lösen. Geeignete Plätze dazu sind das Forum, Twitter @philoweb oder das Seminarblog.

Positiv zu vermerken ist, dass sich auch im Bereich der Arbeitsweise innerhalb der Gruppen vieles ganz gut entwickelt hat. Gleichwohl ist und bleibt die Kooperation und Koordination innerhalb mancher Gruppen ein Problem.

Analyse: Die Arbeit ruht z. T. nur auf wenigen Schultern/ es wird nicht kontiuierlich an den Arbeitsaufträgen gearbeitet/ die Kommunikation zwischen den Gruppenmitgliedern funktioniert nicht. (Das lässt Arbeitsaufträge dann recht umfangreich erscheinen – obwohl sie mit guter Koordination und einer Verteilung auf alle Schultern vergleichsweise schnell lösbar sind.)

Uns war vor Seminarbeginn relativ klar, dass es einige Zeit benötigen wird, bis sich das einpegelt. Uns ging es einfach darum, Freiräume für das Erkunden und Erproben verschiedener Kommunikationswege zu lassen — zumal die Gruppen zu unterschiedlich sind, als dass man ein Patentrezept geben könnte.  Mögliche Lösungen sind Skype, Twitter,  Chaträume, Foren, Teamspeak, die Blogs, Instant Messenger oder Mails. (Real-Life-Sitzungen sind manchmal ganz praktisch, aber sicher nicht der Königsweg – zumindest im Hinblick auf Kompetenzzuwachs im Bereich web 2.0 ;))

Was die Koordination angeht, ist es durchaus möglich, sich in der Gruppe abzuwechseln: immer ein Anderer/ eine Andere ist verantwortlich für den Arbeitsauftrag (koordiniert die Arbeit, macht Termine und sammelt die Ergebnisse). Um zu schauen, was die anderen Gruppen so machen und um so wenig wie möglich zu verpassen, ist die Zusammenstellung bei Pageflakes ganz hilfreich.

Anmerkung: Euch ist sicher schon klar geworden, dass das Seminar ein wenig anders funktioniert, als die normalen Seminare an der Uni. Ihr dürft nicht 90 min in einem wohlgefüllten Seminarraum sitzen, sondern müsst Musik hörend euren Kaffee allein und verlassen vor eurem Monitor schlürfen. Statt der kuscheligen Seminarsitzung inklusive Vor- und Nachbereitung müsst ihr kontinuierlich arbeiten: mindestens aller zwei Tage solltet ihr 15 min investieren.

Wir wünschen euch auch weiterhin gute Lernerfolge und sind natürlich jederzeit offen für eure Vorschläge und Anregungen!

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5 comments so far

  1. Mandy on

    kommentierwütig??? – hehe 😉

  2. Katharina on

    Von wegen 15 Minuten alle zwei Tage. Also: ich lese und kommentiere diesen Seminarblog, unseren Gruppenblog, den Gruppenblog von der zu kommentierenden Gruppe, meinen eigenen Blog, einen fremden individuellen anderen Blog. Ich war jeden Tag außer am Sonntag (da hat sich meine Familie geweigert!) online und tippe fröhlich drauflos; eine Stunde geht schneller vorbei als man klicken kann. Und ich glaube, ich bin nicht die einzige die so vor sich hin prutscht.

  3. xgoetzx on

    Ich habe gerade in unsserem Blog bemerkt, dass die vermutlich sinnvollste Einstellung zum Seminar die ist, das Gruppenblog, das Philowebblog und den Twitter wie ein Emailaccount zu betrachten. Am besten jeden Tag mal reinschauen, was passiert ist, damit man den Anschuss nicht verpasst. Somit kommt man vermutlich auf ca. 10 Minuten pro Tag.

    Für die Arbeitsaufträge sind dann schon längere Arbeitsphasen einzuplanen. Also wenn man das Seminar wirklich so betrachtet, wie man Real-Life Seminare betrachtet (reinsetzen, konsumieren, bissl lesen, bissl labern, 1 Präsi und dann Belegarbeit) dann hinkt der Vergleich allerdings schon. NUR… macht das hier nicht einen heiden Spaß???

  4. Mandy on

    @katharina: dazu kann ich nur sagen: Mut zur Lücke, eigene Grenzen setzen (z.B. Wecker stellen), Selbstdisziplin. Ich bin da leider ein schlechtes Beispiel – ich kann es selbst nicht 😉

    Ich kann xgoetzx nur Recht geben: das eigene Gruppenweblog sowie dieses Seminarweblog beobachten, den Twitteracount verfolgen und ev. gelegentlich mal in das zu beobachtende Weblog reinschauen reicht eigentlich aus. Damit hat man alle wichtigen Infos. Eigentlich reicht auch schon für den Minimalaufwand der Twitteracount aus, dort erfährt man ziemlich sicher, was gerade wichtig ist und wo sich was bewegt. Eine andere gute Möglichkeit ist die Pageflakes-Seite (oder einen eigenen RSS-Reader) zu beobachten. Wichtig ist, eine gute Organisationsart zu finden, mit der man selbst gut zurecht kommt. Außerdem sollte in der Gruppe relativ klar sein, wer was wann macht (zumindest ungefähr), das nimmt den Druck, immer online sein zu müssen 😉
    viele Grüße
    mandy

  5. Katharina on

    JA, die Pageflakes sind eine gute Idee. Ich hoffe, dass mein Timemanagement mit im Lernprozess enthalten ist.


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