Seminarwoche 1

Liebe Seminarteilnehmer,

zum Konzept dieses Seminars gehört es, sich aktiv mit den Möglichkeiten des „Philosophierens im web 2.0“ auseinanderzusetzen. Hierzu wird es wöchentlich (i. d. R. montags) Arbeitsaufträge geben.

Ziel der Arbeitsaufträge der ersten Seminarwoche ist es, eine Arbeitsgrundlage für den weiteren Seminarverlauf zu schaffen.

Zu jedem Arbeitsauftrag werdet ihr einige Literaturtipps finden. Diese helfen euch bei der Lösung der Arbeitsaufträge oder enthalten Informationen, die im Kontext des Themas der jeweiligen Seminarsitzung von Belang sind.

Hier nun die Arbeitsaufträge für die erste Seminarwoche:

Arbeitsaufträge (bis zum 8. April):

  • Erstelle ein Weblog bei www.blogger.com (relativ einfach), http://de.wordpress.com/ (etwas komplizierterer Aufbau, viele Gestaltungsmöglichkeiten) oder http://edublogs.org/ (direkt für den Bildungsbereich konzipierte Software, englisch) und richte es nach deinen Wünschen ein. Seminarteilnehmer mit entsprechenden Vorkenntnissen können auch über www.weebly.com eine Homepage erstellen, in die ein Weblog eingebunden ist. Sende einen Link zu deinem Weblog an Mandy und Donat.
  • Schreibe einen Weblog-Artikel, in dem du kurz etwas zu dir schreibst (keine Klarnamen verwenden!), warum du das Seminar belegt, welche Erwartungen du an das Seminar hast und welche Vorkenntnisse du mitbringst.

Wenn wir alle Weblogs beisammen haben, stellen wir Lerngruppen mit 5 oder 6 Seminarteilnehmern zusammen. In diesen Lerngruppen sind folgende Arbeitsaufträge (bis zum 14. April) zu bearbeiten:

  • Einigt euch auf einen gemeinsamen Gruppennamen und auf eines der Weblogs (oder ein neues Weblog), dass von nun an als Gruppen-Weblog geführt werden soll. Sendet einen Link zu diesem Weblog an Mandy und Donat.

Erläuterung: Das Gruppen-Weblog ist euer gemeinsamer virtueller Arbeitsraum. Es dient der Sammlung und Veröffentlichung sowie der gemeinsamen Reflexion der Arbeitsergebnisse.

  • Formuliert in eurer Gruppe mit Hilfe der Kommentarfunktion des Gruppenweblogs fünf Lernziele, die ihr im Verlauf des Seminars erreichen wollt. (hierarchisch geordnet)

Zum Stöbern: Literaturtipps und Materialien

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11 comments so far

  1. xisoiax on

    Ich wollte nur noch auf einige kleine Punkte hinweisen:

    1.) Blogger ist ein Google Kind, falls es jemanden intessiert, der besondere Vorteil dort ist wohl das man Werbung schalten kann.

    2.) WordPress ist eines der Ausgereiftesten Blogsysteme, vorallem deshalb weil es eine Open-Source Adaption gibt – http://www.wordpress.org

    3.)http://edublogs.org/ schein mir auf den ersten Blick ein WordPress Child zu sein.

    4.) http://www.weebly.com ist noch eine Beta Version, d.h. es ist noch im Teststadium, aber der „normale“ Nutzer merkt dieses eigentlich nicht.

  2. Mandy on

    Hey,
    danke für die Ergänzungen! Zu 1.: es gibt noch mehr Vorteile von blogger.com. Ein ganz wichtiger: es ist für Schüler relativ einfach zu bedienen. Ich denke, die Möglichkeit Werbung zu schalten interessiert in der Schule weniger (eher im Gegenteil).
    Viele Grüße
    mandy

    • Donat on

      … und mit 3. hast Du absolut recht. Ist praktisch so eine Art wordpress + weitere features, die sich im pädagogischen Kontext nutzen lassen.

      Weebly ist auf Anregung eines Seminarteilnehmers dazu gekommen. Ich habe dartauf hin ein bisschen rumgestöbert und finde das System recht schön und einfach zu handhaben. Homepage ohne eigenen Webspace und die Domaingebühren .. Das ist recht einsteigerfreundlich und für Schulen vielleicht gar nicht so schlecht nutzbar.

      • Mandy on

        @Donat
        4. – es ist 4. 😉

      • Donat on

        Neee. Ich hab nur beim falschen Kommentar geantwortet (ärgere mich gerade, dass ich nach dem Training überhaupt nochmal am Rechenknecht sitze …).

        Ich wollte nur bestätigen, dass edublock tatsächlich ein Ableger von wordpress ist.

        Da Du aber auch noch wach bist, darf ich Dir ja ganz förmlich zum Jubiläum gratulieren. Jetzt biste auch alt. Das haste nun davon. 😉

  3. Mandy on

    OHA! dann verteile ich hier virtuellen Kuchen – von dem du leider nichts (außer der Geste vielleicht) hast, (hast du eine Ahnung, wie das hier duftet!) Bereits in der 1. Woche erreichen wir die Grenzen des Netzes… ts ts, so kann es gehen!

    ach, jetzt hab ich den Kommentar verstanden: du hast recht, es ging um 3., erst später um 4. Hab den 1. Absatz wohl überlesen :-/

  4. xisoiax on

    Hi,
    ich wollte bei Blogger nur darauf hinweisen, da dort in einem Stärkeren Maße auf die Privatsphären Einstellungen achten sollte, da dieser enger mit der google suchmaschine gekoppelt ist.

    • Mandy on

      In wiefern ist das wichtig. wenn ich ein Weblog schreibe, will ich doch gefunden werden, oder?

  5. xisoiax on

    Das kommt ganz darauf an was du unter Bloggen verstehst,
    denn Bloggen ist im Prinzip etwas was in den privaten Bereich hineinfällt. Es gibt zwar auch viel kommerzielle Blogs, aber von der Idee her ist Bloggen etwas in dem ich zumindest partiell über mich selbst schreibe.
    Und da ist es schon ein Unterschied ob ich von jedem gefunden werde, oder ich die Adresse denen sage die es lesen sollen. Zumal es ja auch sein kann das ich über andere schreibe, diese googlen ihren Namen und schwubs hab ich eventuell ein Problem, zugegeben ein extremes Beispiel, aber von der Idee her nicht sooooooooo gut.
    Ich kann mir da duzende Beispiele vorstellen.

    • Mandy on

      Es gibt auch duzende Beispiele! z.B. das hier – es geht zwar um Twitter, ist aber leicht übertragbar.

      Selbst wenn ich die Adresse meines Weblogs nur einzelnen Personen gebe, kann es doch von Suchmaschinen gefunden werden (nicht nur blogger.com-blogs). Die Frage ist: wenn es nicht gefunden werden soll, warum dann nicht gleich ein privates Weblog? (auch im Hinblick auf die Nutzung mit Schulklassen) Worin liegt der „Reiz des Öffentlichen“?
      einen schönen Tag wünscht
      mandy

      • xisoiax on

        Nuja das liegt wohl in den Anfängen. Primär war bei B-Log ein Log (Logbuch) im W-W-Web (daher das B).
        Die Öffentlichkeit war in den Anfängen daher gewünscht (siehe SEO). Auch die politisch motivierten Bloguser ist dieses Feature ein sehr wichtiges, da es darum geht möglichst viele Menschen zu erreichen. Der „kleine Mann“ steht nun wieder an erster Stelle, er kann sich direkt informieren UND einbringen, was bei normalen Medien eher maginal ist.
        Die Nutzung ist also eng mit dem Gedanken der Breitennutzung verknüpft – zumindest war das bisher so.
        Geschlossene Systeme wie sie von zum Beispiel Studivz erschaffen wurden sind eher eine Seltenheit. Dort hat man am Anfang das Gefühl gehabt „unter Studenten“ zu sein. Mittlerweile ist auch Studivz ein gefundes Fressen für Headhunter und ähnlich Absurde Machenschaften.
        Soll heißen, ein geschlossenes System schließt Missbrauch nicht aus.
        Es ist also der Zwiespalt zwischen:
        Breite Öffentlichkeit und für jedermann einsehbar und
        nur im privaten Bekannten – Seminargruppenkreis (z.b mit geschlossenen Forensystemen). Es gibt kaum eine Zwischenwelt die Vorstellbar ist.
        Nur für Subkulturen und eingefleischte „Internetkenner“ gibt es Nischencommunitys die kaum bekannt sind.


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